Posts mit dem Label KfW werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label KfW werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 21. Januar 2011

Energieeffizient Sanieren - Neu ab 01.März 2011

Energieeffizient Sanieren - Neu ab 01.März 2011

Einzelne Sanierungsmaßnahmen werden wieder gefördert. Voraussetzung: Die Energiebilanz des Wohngebäudes wird verbessert.

So steht es auf der Homepage der KfW Bankengruppe.

Die KfW Bankengruppe fördert ab 01. März 2011 neben umfassenden Sanierungen auch wieder einzelne hochenergieeffiziente Sanierungsmaßnahmen, die der Energiebilanz eines Wohngebäudes zugute kommen, wie Dämmung, Lüftungsanlage, Austausch der Fenster oder Erneuerung der Heizungsanlage. 
"Bauherren haben zukünftig wieder die Wahl, ihr Wohnhaus einmalig vollständig zu sanieren oder die energetische Qualität in einzelnen Sanierungsschritten zu verbessern. Das kommt insbesondere privaten Hausbesitzern zugute, die oftmals aus Kostengründen zeitlich versetzte Sanierungsmaßnahmen bevorzugen", sagte Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

Na, das ist doch mal was.  Für ein KfW Effizienzhaus 55 macht die KfW beispielsweise bis maximal 13125,- € pro Wohneinheit locker. Sicher ein guter Grund mehr, sein Haus zu dämmen. Weitere Infos gibt es auf der Homepage der KfW.

Donnerstag, 11. November 2010

Fassade aufbereiten - Bauexpertenforum

Fassade aufbereiten - Bauexpertenforum:

Tja, was soll man zu so einer Fassade sagen. Offensichtlich handelt es sich um ein schlecht geklebtes WDVS. Sogar die Fugen der Dämmplatten zeichnen sich ab. Dieser Effekt entsteht, wenn die Platten unregelmäßig verklebt werden. Dann sind Fugen zwischen den Platten unausweichlich. So lange noch nicht armiert wurde kann man diese Fugen mit Dämmstoffstreifen oder einem geeigneten Füllschaum verschließen. Oft wird aber die Armierung darüber geschmiert - sieht ja keiner. Später hat man hier eine tolle Wärmebrücke.

An der im Bild gezeigten Fassade sieht man den dann eintretenden Effekt sehr gut. In der Fläche ist die Fassade gut gedämmt, dadurch wird leider auch das Algenwachstum beschleunigt (warum das so ist beschreibe ich in den nächsten Beiträgen). Über die Fugen wird die Fassadenoberfläche jedoch praktisch beheizt. Dadurch ist hier das Algenwachstum eingeschränkt und die Fugen zeichnen sich an der Putzoberfläche heller ab. Auch über Putzqualitäten werden wir noch zu reden haben.

Montag, 8. November 2010

Wer hat die Dickste - oder warum man die Wärmedämmung berechnen sollte

Immer wieder höre ich davon,das Dämmstoffstärken eines WDVS pauschal bestimmt werden (10 cm gehen immer!). Das ist aber nicht richtig. Vielmehr sollte die Dämstoffstärke berechnet werden. Dazu sind mehrere Parameter zu berücksichtigen. Zuerst muss der Ist-Zustand eines Gebäudes ermittelt werden. Dann wird der Soll-Zustand festgelegt. Dieser ist wiederum von mehreren Dingen abhängig:
  • welcher U-Wert soll erzielt werden?
  • sollen Fördermittel beantragt werden?
  • stimmen bauphysikalische Eckdaten?
Also sollte sich ein Bauherr erst einmal eine Berechnung des Ist-Zustandes (also noch ohne WDVS)erstellen lassen. Dies macht in der Regel ein spezialisierter Architekt oder ein Energieberater. Dann sollte man sich über die Rahmenbedingungen von Fördergeldern schlau machen. Es gibt verschiedene Programme, z.B. von der KfW mit unterschiedlichen Richtwerten. Auch Bund und Länder (z.B. LfA Bayern) legen immer wieder Programme auf.

Von entscheidender Bedeutung ist aber auch eine bauphysikalische Berechnung, beispielsweise ein Glaser-Diagramm. Hier wird rechnerisch nachgewiesen, ob sich evtl. Tauwasser im Wandaufbau niederschlägt oder nicht. Tauwasser im Wandaufbau des  wäre schädlich da es hier zu Wärmeverlusten und evtl. Schimmelbildung kommen könnte. Im Bild oben sieht man übrigens die schematische Darstellung eines einwandfreien Wandaufbaues. Da sich Temperaturverlauf und Taupunkttemperaturkuve nicht schneiden kommt es zu keiner Tauwasserbildung im Wandaufbau.