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Mittwoch, 28. November 2012

Des Rätsels Lösung - partieller Algenbefall

Dumm gelaufen für den Handwerker und seinen Endkunden. Nach meinen Recherchen bekam der Maler für die Wärmedämmung damals Siliconharzputz in algizider Einstellung, mein Arbeitgeber Brillux nennt das Protect-Ausstattung. Der Maler hatte noch einen oder zwei Eimer im Lager, allerdings ohne die Protect-Austattung. Diese wurden nun an der Fassade mit verwendet und zeigen uns eindrucksvoll die Wirksamkeit der Algizide. In den restlichen Bereichen ist nämlich kein Befall von Algen festzustellen.

Donnerstag, 7. Juni 2012

#3 Algenbewuchs auf Fassaden

Hat man es mit einem Algenbefall zu tun müssen die Flächen zunächst einmal desinfiziert werden. Dies geschieht mit einem ersten Arbeitsgang durch eine gründliche Reinigung der Fassade mit einem Hochdruckreiniger. Die Fassade sollte danach gründlich trocknen, ein bis zwei Tage sollte man mindestens warten. Tut man dies nicht verfehlt die nachfolgende Prozedur ihre Wirkung da immer noch Wasser in den kapillaren Öffnungen des Putzes steht.

Danach erfolgt die Desinfektion mit einem  sog. Algizid. Nach der vorgeschriebenen Einwirkdauer wird die Fassade mit einem Tiefgrund grundiert und kann anschließend mit der vorgesehenen Fassadenfarbe zweimalig beschichtet werden. Bitte verwenden Sie nur ein System eines Herstellers und mischen Sie nicht. Für die Dauerhaltbarkeit ist es dringend erforderlich sich an die Verarbeitungsempfehlungen der Hersteller zu halten. Verdünnen Sie Fassadenfarbe nie mehr als erlaubt. In der Regel wird der Schlussanstrich unverdünnt aufgetragen. Tun Sie sich den Gefallen und machen das auch so. Das richtige Vorgehen beeinflusst die Haltbarkeit des Anstriches wie kein anderer Faktor!

Im nächsten Artikel unterhalten wir uns über die richtigen Farbsysteme.

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